Mein berufliches Leben ist geprägt von vielen Ausbildungen und Trainings,  Veränderungen und Herausforderungen und unerwarteten Chancen und Möglichkeiten.

Doch so unterschiedlich meine Themen auch sein mögen, es gibt eine Klammer, die alles umfasst: es geht um das Miteinander von Menschen, es geht um Kommunikation mit Worten, Blicken und Gesten.

Ob es in der Moderation um das feine Spiel der zwischenmenschlichen und inhaltlichen Balance geht oder im Kundenkontakt mit Begeisterung nach den Gründen gesucht wird, warum der wütende Kunde selbstverständlich recht hat.

Ob es die Einsicht ist, dass ein Trauerfall die große Chance birgt, dem Leben auf einer tieferen Ebene zu begegnen, kennenzulernen oder ob man die Tür der Burnout-Prophylaxe nutzt, sich auf die spannende Suche nach Lebensglück und Lebensfreude aufzumachen. Der Schlüssel ist die Kommunikation. Und all das im Unternehmenskontext.

Geht nicht? Lassen Sie sich überraschen!

„Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut, was ihm gefällt.“

Bob Dylan

Bereits sehr früh übertrug man mir erstmals eine Gruppenleitung. Ob man mich für geeignet hielt oder ob schlicht niemand anderes verfügbar war, weiß ich nicht mehr. Seit dieser Zeit bewege ich mich beruflich und privat viel in Gruppen, oft in leitender Funktion.
Die ersten Jahre lernte ich durch Versuch und Irrtum. 2007 übernahm ich bei einem großen Münchner Autobauer die Leitung eines Projektbüros und war damit Teil eines professionellen Projektmanagement. In der zweijährigen Zusammenarbeit mit einem der besten Projektleitern und Moderatoren unseres Landes lernte ich begeistert, was zielgerichtete und effiziente Moderation leisten kann. Dieses Wissen konnte ich in den folgenden Jahren weiter vertiefen und anwenden. In weiteren Fortbildungen in den Fachgebieten Moderation, Mediation und Konfliktmoderation habe ich meine Kompetenzen kontinuierlich ausgebaut. Als besonders hilfreich erwiesen sich die Ausbildung in Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg und ein mehrjähriges Improtheatertraining.

Erfolgreicher Einsatz fundierter Moderationskenntnisse

In meiner Tätigkeit für die Regierung von Oberbayern waren gerade meine Moderationserfahrungen die Grundlage für die Schaffung komplett neuer medizinischer Versorgungsstrukturen für Asylsuchenden im Bereich der Erstaufnahme. Möglich war das nur durch intensive Gespräche und Verhandlungen mit zahlreichen Beteiligten aus unterschiedlichsten Behörden, Verbänden und Verwaltungen.
Es hat sich gezeigt, dass es hilfreich ist, wenn Moderationsfähigkeiten bei allen Mitarbeiter vorhanden sind. Nur so kann auf wechselnde und neue Herausforderungen flexibel reagiert werden.

Die wichtigsten Grundlagen, Moderationsmethoden und Kommunikationstipps habe ich zu einem eintägigen Kompaktseminar zusammengefasst.

> Zum Moderationsseminar…

Konflikte unter Menschen sind normal und können im Idealfall zu neuen Sichtweisen und Erkenntnissen führen. Meist aber binden sie viel Energie, verursachen Frust und Ärger, vertreiben wichtige Mitarbeiter oder bringen gar die Arbeit der ganzen Gruppe zum Erliegen.

Gegenseitiger Respekt

Die Lektüre des Buches: „Ich bin o.k. – du bist o.k“ von Thomas A. Harris überzeugte mich schon in jungen Jahren,  das gegenseitiger Respekt der Schlüssel zu gelungener Kommunikation sein musste. Aber wie kann dies erreicht werden? In meinem Umfeld fand ich dazu keine Vorbilder.

Viele Jahre lang las ich eine Unmenge von Büchern und besuchte Seminare mit unterschiedlichen Ansätzen zum Thema. Aber erst der persönlicher Austausch mit Marshall A. Rosenberg im Jahr 2006 zeigte mir das normale Potenzial von Empathie und der Bereitschaft, sich auf andere einzulassen. Ich entwickelte daraus eine Gebrauchsanweisung für den Umgang mit einem herausfordernden Kundendialog.

Erfolgreicher Umgang mit herausforderndem Klientel

Zwei Jahre lang hatte ich beruflich täglich mit erbosten, verzweifelten, wütenden und frustrierten Antragstellern zu tun. Zwei Jahre lang konnte ich die Methode testen und es war, trotz aller Anspannung, immer möglich, freundlich und teilnahmsvoll zu reagieren und dem Kunden so zu signalisieren: „Ich kann sehen, dass ihre Situation wirklich sehr belastend für Sie ist. Ich versuche zu helfen, wo ich kann. Aber vermutlich kann ich in diesem Punkt nicht wirklich viel für sie tun.“
Die von den Kundern erhoffte Unterstützung ist oftmals nicht möglich. Aber allein die problematische Situation anzuerkennen, die sich für den Kunden gerade ergibt, schafft ein tragfähiges Miteinander das hilft, die im Moment unabänderliche Situation zu akzeptieren.

Speziell für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der öffentlichen Verwaltung mit Flüchtlingen und Asylbewerbern arbeiten, entstand das Seminar „Innere Haltung“. Es vertieft die oben genannten Fähigkeiten und übt den Umgang mit Situationen, in denen oft mit Worten nichts mehr erreicht werden kann. Das Ziel in diesem Seminar ist die Balance zwischen einer guten Selbstfürsorge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und einem wertschätzenden Umgang mit den Antragstellern.

> Zum Seminar „Innere Haltung“…

Tod kann man nicht begreifen oder verstehen. Er lässt sich in keine, der uns vertrauten Schubladen einsortieren. Tod „ist“ einfach – und genau das macht den Umgang damit so schwierig.

Meine Geschichte

Meine erste Begegnung mit Tod und Sterben hatte ich als junge Schwesternschülerin 1979. Hospize waren noch etwas sehr exotisches, und für Vorträge über die Forschungsergebnisse der Sterbeforscherin Dr. Elisabeth Kübler-Ross sind wird noch sehr weit gefahren. Als frisch examinierte Krankenschwester wurde es meine selbst gewählte Aufgabe, Sterbende auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Das Wort „Palliativmedizin“ war noch unbekannt. Mein Fachwissen und der professionelle Umgang mit dem Thema baute daher auf meiner pflegerischen Ausbildung und dem Studium der damals vorhandenen Fachliteratur auf. Dazu kam mein fester Wille, mich ganz auf die Sterbenden und das, was sie mir in Worten, Blicken oder durch Gesten mitteilen, einzulassen. Es wurde eine Zeit voller tiefgreifender und nachhaltig wirksamer Erlebnisse.

Tod als Selbstverständlichkeit

Jahre später entschied ich mich für einen buddhistischen Weg. Meditationen über Tod und Vergänglichkeit gehören hier – anders als in unserer Kultur – völlig selbstverständlich zur Basis jeden spirituellen und persönlichen Wachstums.

Bedeutung des Arbeitsumfelds

In meinen Kommunikationstrainings erzählen mir meine Kursteilnehmer schon seit Jahren, wie allein und isoliert sie nach dem Verlust des Partners oder eines engen Angehörigen in ihrem beruflichen Umfeld plötzlich sind. Wie wortlos viele Vorgesetzten, wie hilflos die meisten Kollegen und wie verstörend die eigenen Tränen für alle Anwesenden seien.

Der innerbetriebliche Umgang mit dem Tod kann deutlich verbessert werden.

In den USA ist die Tätigkeit eines betrieblichen „Grief Councelor“ schon lange selbstverständlich. Dieser besondere, betriebliche Trauerbeauftragte kümmert sich um den Wiedereinstieg von Trauernden. Er berät Teams im Umgang mit dem Todesfall eines Kollegen oder Vorgesetzten. In Seminaren und Einzelgesprächen informiert der Trauerbeauftragte über die Besonderheiten individueller Reaktionen auf Trauer. Der Ausdruck von Trauer ist stets individuell.

Als Krankenschwester, Kommunikationstrainerin und Trauerbegleiterin verfüge ich über die idealen Voraussetzungen im Unternehmenskontext zwischen Trauernden, Teams und Vorgesetzten zu übersetzen.  Als Industriekauffrau und selbstständige Unternehmerin kenne ich auch das betriebswirtschaftliche Interesse von Unternehmen. Ein Trauerfall ist unvermeidlich. Ein guter Umgang damit kann sich zu einer Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten entwickeln.

> Zu meinem Angebot „Trauer im Unternehmen“…

Ich arbeite sehr viel. Wie so viele andere auch. Oft waren es zwei und mehr Jobs, die ich versuchte gleichzeitig zu bewältigen. Der Besuch des Abendgymnasiums, die alleinige Sorge um zwei Kinder oder der Aufbau einer Selbstständigkeit kamen noch oben drauf. Immer begleitet von parallel stattfindenen Ausbildungen und Trainings. Oft genug habe ich dabei meine Leistungsgrenzen überschritten. Ein Tinnitus und andere chronische gesundheitliche Beeinträchtigungen sind Folgen dieses Lebens.

Heute weiß ich, dass das verrückt ist. Andererseits macht es mein Leben interessant und spannend und eigentlich liebe ich es. Allerdings habe ich gelernt, auf die Signale meines Körpers zu hören.

Ich arbeite immer noch viel.  Doch mittlerweile erkenne ich, wann der Stress zu groß wird. Und ich habe gelernt, mich schneller wieder aus der Situation zurückzuziehen und wieder zu meiner inneren Ruhe zurückzufinden.

Die Work-Life-Balance gibt es nicht

In meinem Leben gibt es keine Work-Life-Balance.  Sowohl im beruflichen, als auch im privaten Leben kann es zu Terminhäufungen,  belastenden zwischenmenschlichen Beziehungen und Anforderungen, die sich über einen längeren Zeitraum hinziehen, kommen. Das Eine kann daher nicht durch das Andere ausgeglichen werden. Sowohl im beruflichen, als auch im privaten Umfeld muss eine eigene Balance aus An- und Entspannung gefunden werden.

Das Ziel ist ein achtsamer und flexibler Umgang mit geistigen, körperlichen und emotionalen Ressourcen. In beiden Bereichen, sowohl im privaten und dem beruflichen Leben, lautet die entscheidende Frage:  „Lebe ich das Leben, dass ich leben möchte?“

Die zahlreichen Methoden dies zu erkennen, gebe ich an meine Seminarteilnehmer weiter.

> Zum Angebot „Burnout-Prophylaxe“…

Immer wieder werde ich gefragt, ob ich Einzelpersonen durch eine schwierige Zeit begleiten würde. Viele Personen schätzen meine Art des Zuhörens. Manche lassen sich auf das Abenteuer ein, die eigenen Gedanken zu hinterfragen und mit Hilfe von „The Work“ (nach Byron Katie) den Klammergriff von angstmachenden oder frustrierenden Gedanken zu lockern. Oder ich unterstützte dabei, Glaubenssätze zu finden, die meinen Klienten das Leben schwer machen und helfe, diese aufzulösen.

Meine Klienten erleben durch den Perspektivenwechsel neue Zuversicht und entwickeln neue Ideen.

Gelegentlich sind auch Gespräche mit einem lösungsfokussiertem Ansatz hilfreich, um eigene, vergessene Ressourcen zu finden und zu nutzen. Und immer wieder geht es um den Umgang mit Verlust.

Wie entsteht Lebensfreude angesichts der Zerbrechlichkeit des Lebens? Ist das Leben nicht zu kurz, um es nur damit zu verbringen, sich Sorgen zu machen. Oft ist es einfach eine unerwartete Frage, die eine bislang unbekannte Tür sichtbar macht und öffnet.